Von London auf die Emscherbrücke

Michael Pinsky richtet sein Teleobjektiv auf die Emscher. Klick! Und wieder ist ein Kunstwerk im Kasten. Das Foto ist kein Zufall, denn er und seine Frau Stéphanie Delcroix bereisen die Emscher. Aus London sind sie aufgebrochen und klappern nun mit sichtbarem Vergnügen die Objekte ab, die die Emscherkunst dem Fluss beigefügt hat. Schon 2010, als die Emscherkunst erstmals ihren großen Auftritt hatte, sind sie dabei gewesen. Natürlich überreiche ich ihnen meinen Emschermensch-Aufkleber. Denn auch Gäste des Emscherlandes gehören selbstredend in den Reigen der Emschermenschen. Allerdings muss Vater Pinsky den Aufkleber sofort an Tochter Esnée weiterreichen – und schon droht eine Familienkrise. Sohn Lucien meldet ebenfalls Besitzansprüche an, was unter dem Nachwuchs zu kurzem Wortwechsel führt. Doch die Eltern sind kluge Eltern. Freundlich fragen sie mich, ob ich ein zweites Exemplar für den Sohn hätte. Dass ich nicht selbst darauf gekommen bin! Sogleich händige ich ein zweites Exemplar aus, und schon herrscht großes Glück bei den Sprösslingen der Familie Delcroix-Pinsky.

Die Familie ist übrigens ein Vorbild des europäischen Gedankens der Menschen: Mutter Stéphanie Delcroix stammt aus Frankreich und spricht Französisch mit ihren Zwergen, Vater Michael Pinsky ist Schotte, gemeinsam leben sie in der britischen Hauptstadt. Sehr nette Leute. Passen zur Emscher. Gute Reise weiterhin!


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